Die aktuellen Berichte über den „Remigration Summit“ lassen viele Menschen im Kreis Viersen nicht kalt – und sie dürfen es auch nicht. Als Ortsverband Niederkrüchten stehen wir geschlossen hinter der Stellungnahme unseres Kreisverbandes. Wir teilen die Sorge darüber, wie rechtsextreme Ideologien zunehmend salonfähig gemacht werden und wie ein Abgeordneter aus unserem eigenen Kreis aktiv an dieser Normalisierung mitwirkt.
Beim „Remigration Summit“ trafen sich rechtsextreme Akteure und internationale Vertreter einer extrem harten Abschiebepolitik. Kay Gottschalk, Bundestagsabgeordneter und Kreistagsmitglied aus dem Kreis Viersen, nahm aktiv teil, lobte die Veranstaltung und suchte gezielt den Austausch mit einem früheren US‑Grenzschutzkommandeur, der für Massendeportationen steht. Dieses Verhalten ist kein isolierter Vorfall, sondern Teil einer breiteren Entwicklung innerhalb der AfD, die rechtsextreme Ideologien zunehmend normalisiert und demokratische Grundprinzipien infrage stellt. Die vollständige Stellungnahme des Kreisverbandes ordnet diese Vorgänge detailliert ein und zeigt, warum Schweigen keine Option ist.
Für alle, die tiefer einsteigen möchten: Die komplette Analyse findet ihr in der ausführlichen Stellungnahme des Kreisverbandes sowie im begleitenden Artikel der Rheinischen Post:
Beide zeigen klar, warum wir als demokratische Gemeinschaft wachsam bleiben müssen und warum wir uns entschieden gegen die Normalisierung rechtsextremer Konzepte stellen.